Seminare


Finanzprodukte insbesondere Zins Swap Geschäfte, Derivate und in der Vergangenheit Cross Border Lease Transaktionen, konstruieren selbst erfahrene Finanzwirte nur mit höchster Vorsicht. Auch in Zukunft werden die Deutschen Kommunen und kommunalen Unternehmen nicht auf Finanzprodukte verzichten können.

Ob im Bereich des

  1. Flottenmanagement kommunaler Fahrzeuge,
  2. Energiebeschaffung für kommunale Einrichtungen,
  3. allgemeine Zwischen- und Refinanzierung kommunaler Projekte,
  4. Schulden- und Zinsmanagement,
  5. und in Zukunft vermehrt wohl wieder auch Energieerzeugung.
Pfeil nach unten
Kämmerer und Entscheidungsträger in Kommunen und öffentlichen Unternehmen müssen Finanzprodukte und deren Chancen und Risiken einschätzen lernen.
Ziel des Seminars ist, ein Fortbildungsprogramm zu konstituieren, das regelmäßig und wiederholt
  1. betriebs- und wirtschaftswissenschaftliche,
  2. finanzwirtschaftliche,
  3. mathematische und
  4. rechtliche/steuerrechtliche

Kenntnisse im Bereich der kommunalen Finanzprodukte vermittelt. Zielgruppe sind die gegenwärtigen und zukünftigen Kämmerer und Entscheidungsträger bei den Kommunen sowie bei den Tochtergesellschaften und Beteiligungen, soweit deren Aufgabe die Anwendung und Beherrschung von Finanzprodukten umfasst.

Pfeil nach unten
Die aus den Produkten und Abläufen resultierenden Chancen und Risiken können durch die Verantwortlichen eigenverantwortlich eingeschätzt werden.



1. Einführung

Finanzprodukte und insbesondere Cross Border Lease, Zins Swap Geschäfte, Derivate konstruieren selbst erfahrene Finanzwirte nur mit höchster Vorsicht. Auch aus der Presse erfahren wir, dass mit solchen Finanzkonstruktionen einige Städte und Gemeinden in Deutschland Probleme haben. Dabei sind Finanzprodukte ein unbedingter Teil auch der öffentlichen Haushalte. Auch in Zukunft werden die Deutschen Kommunen und kommunalen Unternehmen nicht auf Finanzprodukte verzichten können. Zu denken ist dabei u.a. an Flottenmanagement kommunaler Fahrzeuge, Energiebeschaffung für kommunale Einrichtungen, allgemeine Zwischen- und Refinanzierung kommunaler Projekte und Schulden- und Zinsmanagement, in Zukunft vermehrt wohl wieder auch Energieerzeugung. Kämmerer und Entscheidungsträger in Kommunen und öffentlichen Unternehmen müssen Finanzprodukte und ihre Chancen und Risiken beherrschen.

Es besteht Bedarf für Fortbildung im Bereich des kommunalen Finanzmanagements, auch um derzeit bestehende Unterschiede im Ausbildungs- und Kenntnisstand anzugleichen und auf einem hohen Niveau zu sichern. Dieser Bedarf besteht nicht nur im Hinblick auf die bereits abgeschlossenen und gegebenenfalls fehlgeschlagenen Finanzierungen, sondern ist vor allem auch zukunftsorientiert. Der Fortbildungsbedarf hat also nicht nur einen akuten aktuellen Anlass, sondern geht weit darüber hinaus.

2. Ziel des Seminars

Ziel des Seminars ist, ein Bildungs-/Fortbildungsprogramm zu konstituieren, das regelmäßig und wiederholt betriebs- und wirtschaftswissenschaftliche, finanzwirtschaftliche, mathematische und rechtliche/steuerrechtliche Kenntnisse im Bereich der kommunalen Finanzprodukte vermittelt. Zielgruppe sind die gegenwärtigen und zukünftigen Kämmerer und Entscheidungsträger bei den Kommunen sowie bei den Tochtergesellschaften und Beteiligungen, soweit deren Aufgabe die Anwendung und Beherrschung von Finanzprodukten umfasst. Lernziel ist die Verschaffung der Kenntnisse von Finanzprodukten, ihrer tatsächlichen Wirkweise und Risikoverteilung und wirtschaftlichen Bedeutung. Fernziel kann sein, Kenntnis- und Wissensstandards zu setzen im Bereich der kommunalen Finanzierung. Das Seminar mag dabei auch eine deutschlandweite Plattform für den Erfahrungsaustausch im Bereich kommunaler Finanzierung sein. Der Komplexität der Materie entsprechend verbindet das Seminar bewusst mehrere Expertisen aus Finanz-, Betriebs- und Volkswirtschaft, Mathematik und Rechtswissenschaft.

Die Finanzierung staatlicher Aufgaben hat vor allem auch sozial- und gesellschafspolitische Dimensionen. Die Lehrinhalte gehen deshalb über die Vermittlung reiner Techniken hinaus. Gegenstand des Seminars sind die Erörterung und Diskussion von Strukturen und Prozessen sowie der politischen Einflussfaktoren der kommunalen Finanzierung, um die Funktion der kommunalen Finanzierung sowie die Aufgaben der jeweils Verantwortlichen zu bestimmen.

3. Kooperationspartner

Das Seminar wird veranstaltet vom IKFM in Kooperation mit der Universität Bayreuth. Die Universität Bayreuth ist eine internationale forschungsorientierte Universität und fördert gezielt die fächerübergreifende Zusammenarbeit. IKFM ist ein Institut mit dem Ziel, Beratungs- und Lehrangebote für Finanzfachleute und Kämmerer speziell auf kommunaler Ebene zu entwickeln, anzubieten und durchzuführen.

4. Seminar

Seminaraufbau

Das Seminar ist modular aufgebaut und gliedert sich in folgende Module:

  1. Einführung Einführung in das moderne kommunale Finanzmanagement
  2. Wirtschaft Gesamtwirtschaftliche Aspekte zur Bildung einer Zinsmeinung
  3. Mathe Finanzmathematische Grundlagen im modernen Finanzmanagement
  4. Zins Zinsderivate im kommunalen Finanzmanagement
  5. Bewertung Bewertung von Zinsderivaten
  6. Energie Einsatz von Energiederivaten bei Kommunen und kommunalen Unternehmen
  7. Bilanz Bilanzierung von Zinsderivaten bei Kommunen und kommunalen Unternehmen
  8. Recht Rechtliche Rahmenbedingungen für das kommunale Finanzmanagement
Zuletzt aktualisiert am Montag, den 04. Oktober 2010 um 12:08 Uhr
 
Bescheinigung

Teilnahmeschein, Leistungsbewertung

Die Teilnehmer des Seminars erhalten nach der Teilnahme an allen Modulen des Seminars eine Teilnahmebescheinigung, welche die Teilnahme am Seminar bestätigt.

Zusätzlich erhalten die Teilnehmer den Leistungsschein, wenn sie die Prüfungsleistung erfolgreich erbracht haben. Als Prüfungsleistung wird angeboten eine Klausur in jedem Modul, also 8 Klausuren. Die Klausuren werden im Block geschrieben jeweils am Ende einer Seminarwoche freitags von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr. Die Prüfungsleistung ist erfolgreich erbracht, wenn alle 8 Klausuren geschrieben und jeweils mit mindestens der Note 4 bewertet sind. Klausuren können, wenn sie nicht geschrieben oder nicht erfolgreich bestanden werden, wiederholt werden. Die Wiederholung wird angeboten im Rahmen des nächsten Seminars.

Aus den Noten der einzelnen Prüfungsleistungen wird eine Gesamtnote gebildet, in welche die Noten der Klausuren zu je 12,5% einfließen.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 04. Oktober 2010 um 10:01 Uhr
 
Allgemein

Organisation, Zeitaufwand

Das Seminar findet an 10 Seminartagen statt, die sich auf 2 Wochen verteilen mit je 5 Seminartagen. Die beiden Wochen liegen nicht unmittelbar im Anschluss aneinander, sondern im Abstand von 3 – 4 Wochen.

Ein Seminartag umfasst 6 (montags bis donnerstags) und 3 (freitags) Zeitstunden Seminar, 2 mal 2 Stunden Klausur und je nach Bedarf der Teilnehmer 1 – 2 Stunden Vor- bzw. Nachbereitung im Selbststudium. Der Zeitaufwand für das Seminar beträgt somit ca. 68 – 78 Zeitstunden, die sich aufteilen auf 54 Zeitstunden Seminar (6 bzw. 3 Zeitstunden an 10 Seminartagen), 4 Zeitstunden Klausur (½ Zeitstunde Klausur für 8 Module) und 10 bis 20 Zeitstunden Selbststudium (1 – 2 Zeitstunden an 10 Seminartagen) zur Nachbereitung und der Vorbereitung auf die Klausuren.

Das Seminar wird mehrmals im Jahr angeboten. Infolge des modularen Aufbaus können Teilnehmer die wöchentlichen Module einschließlich der Klausuren auch aus unterschiedlichen Seminarblöcken und auch in unterschiedlichen Jahren wählen.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 04. Oktober 2010 um 09:56 Uhr
 
Stundenplan 1

8. - 12. November 2010

Uhrzeit Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag
08:00 – 09:00          
09:30 – 10:30 Einführung Wirtschaft Mathe Zins Zins
10:30 – 10:45          
10:45 – 12:15 Einführung Wirtschaft Mathe Zins Zins
12:10 – 13:45          
13:45 – 15:15 Einführung Wirtschaft Mathe Zins Klausur
15:15 – 15:30          
15:30 – 17:00 Einführung Wirtschaft Mathe Zins

Änderungen und Ergänzungen Vorbehalten

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 04. Oktober 2010 um 10:02 Uhr
 
Stundenplan 2

6. - 10. Dezember 2010

Uhrzeit Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag Freitag
08:00 – 09:00




09:30 – 10:30 Bewertung Energie Bilanz Recht Recht
10:30 – 10:45




10:45 – 12:15 Bewertung Energie Bilanz Recht Recht
12:10 – 13:45




13:45 – 15:15 Bewertung Energie Bilanz Recht Klausur
15:15 – 15:30




15:30 – 17:00 Bewertung Energie Bilanz Recht

Änderungen und Ergänzungen Vorbehalten

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 04. Oktober 2010 um 10:04 Uhr
 

5. Auffrischung/Vertiefung

Allgemein

Der stetige Wandel ist eine der großen Herausforderungen an das Finanzmanagement. Das betrifft etwa die Entwicklung neuer Finanzprodukte, die Fortentwicklung oder Änderung der Rechtsprechung, die Änderung der Anforderungen der Kommunen an Finanzinstrumente. Deshalb ist auch der Kenntnis- und Erfahrungsstand entsprechend zu aktualisieren.
Alle 2 Jahre wird deshalb ein Auffrischungs-/Vertiefungskurs angeboten, der die Kenntnisse des Seminars entsprechend dem modularen Aufbau wiederholt und nach den zwischenzeitlichen Entwicklungen vertieft.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 04. Oktober 2010 um 10:16 Uhr
 
Bescheinigung

Die Teilnehmer des Auffrischungs-/Vertiefungskurses erhalten nach der Teilnahme eine Teilnahmebescheinigung, welche die Teilnahme am Auffrischungs-/Vertiefungskurs bestätigt.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 04. Oktober 2010 um 10:07 Uhr
 
Allgemein

Organisation, Zeitaufwand

Der Auffrischungs-/Vertiefungskurs umfasst 13,5 Zeitstunden an 2 Tagen.
Der Auffrischungs-/Vertiefungskurs wird mehrmals im Jahr angeboten und steht den Teilnehmern des Seminars zur Verfügung.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 04. Oktober 2010 um 10:07 Uhr
 
Stundenplan
Uhrzeit Freitag Samstag
08:00 – 09:00

09:30 – 10:30 Wirtschaft Bewertung
10:30 – 10:45

10:45 – 12:15 Mathe Bilanz
12:10 – 13:45

13:45 – 15:15 Zins Recht
15:15 – 15:30

15:30 – 17:00 Energie

Änderungen und Ergänzungen Vorbehalten

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 04. Oktober 2010 um 10:05 Uhr
 

6. Preis

Die Teilnahme kostet für

  1. das zweiwöchige Seminar:
    4.400 €
  2. die Prüfungsleistungen:
    500 €
  3. der Auffrischungskurs (geplant):
    800 €


jeweils zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer.

Wenn der/die Teilnehmer/in mindestens 4 Wochen vor dem Beginn der 1. Seminarwoche dem Seminarveranstalter schriftlich mitteilt, nicht am Seminar teilnehmen zu können, wird die Teilnahme kostenlos storniert.

7. Bildungsurlaub/ Bildungsfreistellungsfähigkeit

Das Seminar ist in einigen Bundesländern als Veranstaltung der beruflichen Weiterbildung freistellungsfähig.
Für Teilnehmer aus dem Saarland besteht die Möglichkeit der Kofinanzierung der Weiterbildungskosten über die Bildungsprämie.
Bitte nehmen Sie mit uns Kontakt auf, wenn Sie diesbezügliche Fragen haben.

Bildungsfreistellung des Bundeslandes Bremen

Bildungsfreistellung des Bundeslandes Sachsen-Anhalt

Bildungsfreistellung des Bundeslandes Saarland

Bildungsfreistellung des Bundeslandes Brandenburg

Bildungsfreistellung des Bundeslandes Berlin

Bildungsfreistellung des Bundeslandes Schleswig-Holstein

Bildungsfreistellung des Bundeslandes Rheinland-Pfalz

Bildungsfreistellung des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern

8. Qualitätssicherung

Lernziel und Lerninhalt des Seminars und der Auffrischungs-/Vertiefungskurse einschließlich der Klausuren und Hausarbeiten und deren Bewertung unterliegen dem Qualitätssicherungssystem. Verantwortlich für die Durchführung der Qualitätssicherung ist das Gremium aus mindestens 2 Qualitätssicherungsverantwortlichen, die je vom IKFM und der Universität Bayreuth benannt werden. Aufgabe der Qualitätssicherungsverantwortlichen ist die Sicherstellung der gleichbleibend sehr hohen Qualität von Lehre und Prüfung. Zu diesem Zweck geben sie sich Qualitätssicherungsvorgaben und stehen den Lehrenden mit Rat und Hinweisen zur Verfügung.

9. Modulbeschreibung

Modul 1
Titel Einführung in das moderne kommunale Finanzmanagement
Lehrende Predrag Popovic
Lehrform Seminaristischer Vortrag, Diskussion
Vorkenntnisse keine
Lehrsprache Deutsch
Prüfungsleistung Klausur
Leistungsnachweis Bestandene Klausur mit mindestens der Note 4
Zeiteinheit Kontakt 6 Zeitstunden
Selbststudium 1 – 2 Zeitstunden
Klausur ½ Zeitstunde

Lernziele

  • systematische Erfassung von Strukturen und Prozessen staatlicher Finanzierung
  • Darstellung und Analyse von Funktionsweisen und Aufgaben kommunaler Finanzierung im gesamtwirtschaftlichen und politischen Umfeld
  • Darstellung und Analyse der marktüblichen modernen Finanzinstrumente
  • Systematisches Vorgehen bei der Analyse des Schuldenportfolios
  • Analyse und Beurteilung der Einsatzmöglichkeiten moderner Finanzinstrumente für Kommunen und kommunale Unternehmen im aktuellen Marktumfeld

Lerninhalte

  • 1. Was bedeutet kommunales Finanzmanagement?
    • 1.1 Schuldenstrukturpolitik
    • 1.2 Ziele im Schuldenmanagement
    • 1.3 Instrumente der Schuldenstrukturgestaltung
  • 2. Parameter zur Gestaltung von Kommunalkrediten
    • 2.1 Einführung in traditionelles und modernes Zinsmanagement
    • 2.2 Wozu überhaupt Derivate?
    • 2.3 Umsetzung einer kommunalen Finanzmanagement-Richtlinie
  • 3. Analyse des Marktumfeldes / der Marktsituation mit Blick auf Zins- und Rohstoff-Management
  • 4. Einsatzmöglichkeiten und Vorteile von modernen Finanzinstrumenten
    • 4.1 Marktpreisrisiken im kommunalen Bereich
    • 4.2 Absicherungsstrategien im Zins- und Energiepreismanagement
    • 4.3 Aktives Zinsmanagement in Kommunen und kommunalnahen Unternehmen

Unterrichtsmaterial

Wird gestellt

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 04. Oktober 2010 um 10:09 Uhr
 
Modul 2
Titel Gesamtwirtschaftliche Aspekte zur Bildung einer Zinsmeinung
Lehrende Predrag Popovic / Thomas Forwe
Lehrform Seminaristischer Vortrag, Diskussion
Vorkenntnisse keine
Lehrsprache Deutsch
Prüfungsleistung Klausur
Leistungsnachweis Bestandene Klausur mit mindestens der Note 4
Zeiteinheit Kontakt 6 Zeitstunden
Selbststudium 1 – 2 Zeitstunden
Klausur ½ Zeitstunde

Lernziele

  • Systematische Erfassung der Prinzipien, Wirkweisen und Wechselwirkungen von Geldpolitik und Zinsentwicklung
  • Auswirkung der internationalen und nationalen Geld- und Geldmarktentwicklungen auf kommunale Finanzierung
  • Funktionsweisen der internationalen Geldpolitik
  • Makroökonomische Einflüsse auf das kommunale Schuldenmanagement
  • Interpretation makroökonomischer Informationen und Konjunkturindikatoren zur Entwicklung einer Zinsmeinung

Lerninhalte

  • 1. Ziele und Instrumente der Makroökonomik
  • 2. Konjunkturentwicklung als Einflussfaktor
    • 2.1 Monetäre Einflussfaktoren
    • 2.2 Makroökonomische Analysen von Finanzmärkten
  • 3. Konjunktur (Begriffe, Indikatoren, Verlauf)
    • 3.1 Zinsniveau und Inflation
    • 3.2 Wirtschaftspolitische Maßnahmen zur Konjunktursteuerung
  • 4. Wege zur Bildung einer Zins- und ggf. Währungsmeinung

Unterrichtsmaterial

Wird gestellt

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 04. Oktober 2010 um 10:09 Uhr
 
Modul 3
Titel Finanzmathematische Grundlagen im modernen Finanzmanagement
Lehrende Jürgen Eden
Lehrform Seminaristischer Vortrag, Diskussion
Vorkenntnisse Grundzüge der Mathematik und der Bildung von Zinsmeinungen
Lehrsprache Deutsch
Prüfungsleistung Klausur
Leistungsnachweis Bestandene Klausur mit mindestens der Note 4
Zeiteinheit Kontakt 6 Zeitstunden
Selbststudium 1 – 2 Zeitstunden
Klausur ½ Zeitstunde

Lernziele

  • Beherrschen von Zins- und Zinseszinsrechnung unter Berücksichtigung der gängigen Marktkonventionen.
  • Basiskenntnisse bzgl. festverzinslicher Wertpapiere und wichtiger Kennziffern wie Rendite, Duration und Konvexität.
  • Grundlegendes Verständnis bzgl. Zinsstrukturen und des Zusammenhangs zwischen Rendite-Kurve, Diskont-Kurve, Zero-Kurve und Forward-Kurven.
  • Grundlagen der Wahrscheinlichkeitsrechnung, statistischer Verteilungen und univariater Kennziffern wie Mittelwerte und Streuungsmaße.
  • Zusammenhänge zwischen Zufallsvariablen: Kovarianz, Korrelation und Regression

Lerninhalte

  • 1. Zinsrechnung
    • 1.1 Einfache Verzinsung
    • 2.2 Zinseszins-Rechnung
    • 1.3 Jährliche, unterjährige und stetige Verzinsung
    • 1.4 Marktkonventionen für Geld- und Kapitalmarkt
    • 1.5 Geldmarkinstrumente
  • 2. Festverzinsliche Wertpapiere und Schuldscheindarlehen
    • 2.1 Konventionen
    • 2.2 Renditerechnung
    • 2.3 Duration und Konvexität
  • 3. Typen von Zinsstrukturen
    • 3.1 Typen von Zinsstrukturen
    • 3.2 Erklärungsansätze für die Form von Zinsstrukturen
    • 3.3 Ermitteln einer Renditestrukturkurve
    • 3.4 Berechnen Zerorenditen und Diskontfaktoren durch Bootstrapping
    • 3.5 Bewertung von Zahlungströmen
    • 3.6 Berechnung von Forward-Kurven
  • 4. Grundlagen Statistik
    • 4.1 Univariate Statistik
    • 4.2 Wahrscheinlichkeiten und Zufallsvariablen
    • 4.3 Mittelwerte und Streuungsmaße
    • 4.4 Wichtige Verteilungen
    • 4.5 Anwendungen im Finanzbereich
    • 4.6 Multivariate Statistik
    • 4.7 Korrelation und Kovarianz
    • 4.8 Regression
    • 4.9 Anwendungen im Finanzbereich

Unterrichtsmaterial

Notebook/Laptop/Netbook mit Windows Betriebssystem und Excel bzw. Open-Office Tabellenkalkulation. Kann für 50€/Woche gestellt werden

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 04. Oktober 2010 um 10:09 Uhr
 
Modul 4
Titel Zinsderivate im kommunalen Finanzmanagement
Lehrende Predrag Popovic
Lehrform Seminaristischer Vortrag, Diskussion
Vorkenntnisse Grundzüge der Bildung von Zinsmeinungen und der Finanzmathematik
Lehrsprache Deutsch
Prüfungsleistung Klausur
Leistungsnachweis Bestandene Klausur mit mindestens der Note 4
Zeiteinheit Kontakt 9 Zeitstunden
Selbststudium 1 – 2 Zeitstunden
Klausur ½ Zeitstunde

Lernziele

  • Systematische Erfassung der gesamtwirtschaftlichen Prinzipien der Zinsentwicklung
  • Darstellung und Analyse der Auswirkung der Zinsentwicklung auf kommunale Finanzierung
  • Darstellung und Analyse der Wirkweise moderner Finanzinstrumente auf Zinsentwicklungen
  • Methoden der Reduzierung von Finanzierungskosten
  • systematische Erfassung der Systeme der Zinssicherung im Zusammenhang mit dem Zinstrend

Lerninhalte

  • 1. Aktives Anlage- und Kreditmanagement mit modernen Zinsinstrumenten
    • 1.1 Symmetrische Instrumente (u.a. Swaps, Cross Currency Swaps)
    • 1.2 Asymmetrische Instrumente (u.a. Caps, Floors, Swaptions)
    • 1.3 Portfolioorientiertes Schuldenmanagement
  • 2. Optimaler Einsatz von modernen Finanzinstrumenten bei verschiedenen Zinsstrukturkurven
    • 2.1 Die Zinsmärkte als wichtiger Gestaltungsparameter
    • 2.2 Absicherung und Optimierung bestehender Kredite bzw. Anlagen mittels strukturierter Finanzderivate
    • 2.3 Strategien zur Liquiditätsentlastung
    • 2.4 Szenario-Analysen
  • 3. Risikomanagement von Finanzderivaten
  • 4. Monitoring offener Derivatpositionen

Unterrichtsmaterial

Wird gestellt

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 04. Oktober 2010 um 10:10 Uhr
 
Modul 5
Titel Bewertung von Zinsderivaten
Lehrende Jürgen Eden
Lehrform Seminaristischer Vortrag, Diskussion
Vorkenntnisse Grundzüge der Bildung von Zinsmeinungen, der Finanzmathematik, der Finanzmathematik und kommunaler Finanzinstrumente
Lehrsprache Deutsch
Prüfungsleistung Klausur
Leistungsnachweis Bestandene Klausur mit mindestens der Note 4
Zeiteinheit Kontakt 6 Zeitstunden
Selbststudium 1 – 2 Zeitstunden
Klausur ½ Zeitstunde

Lernziele

  • Darstellung und Analyse des grundsätzlichen Aufbaus und der Funktionsweise von Finanzderivaten.
  • Kenntnisse der wichtigsten Strukturen, insbesondere Swaps, und ihrer Bewertung.
  • Grundkenntnisse der Funktionsweise und Bewertung von Optionen, insbesonder mit Blick auf die wichtigen Instrumente Caps und Floors sowie Swaptions.
  • Analysetechniken für die Analyse und Bewertung strukturierter Produkte.
  • Verständnis für zentrale Kennziffern zur Steuerung von Zinspositionen und deren Einsatz.

Lerninhalte

  • 1. Was sind und wie funktionieren Zinsderivate?
  • 2. Einfache Zinsswaps
    • 2.1 Struktur
    • 2.2 Quotierung am Markt / Swapsätze /Konventionen
    • 2.3 Bewertung
    • 2.4 fixe Seite
    • 2.5 variable Seite
    • 2.6 Mark-to-Market, fairer Satz und fairer Spread
  • 3. Swap-Varianten
    • 3.1 Forward Swaps
    • 3.2 Swaps mit nicht-zeitkonformen Zahlungen
    • 3.3 Asset-Swaps
  • 4. Zinsoptionen
    • 4.1 Grundlagen der Optionsbewertung
    • 4.2 Ein einfaches Binominalmodell
    • 4.3 Black-Scholes
    • 4.4 Caps und Floors
    • 4.5 Struktur
    • 4.6 Bewertung
    • 4.7 Swaptions
    • 4.8 Struktur
    • 4.9 Bewertung
    • 4.10 Zusammenhang Preis- und Renditevolatilität
    • 4.11 Ausblick: Zinsstrukturmodelle
    • 4.12 Strukturierte Produkte
  • 5. Steuerung von (Derivate-)Portfolien
    • 5.1 Wichtige Kennziffern
    • 5.2 Duration und Basis-Point-Value
    • 5.3 Keyrate-Sensitivitäten
    • 5.4 Value-at-Risk
    • 5.5 Szenarien /Stresstests
    • 5.6 Hedging

Unterrichtsmaterial

Notebook/Laptop/Netbook mit Windows Betriebssystem und Excel bzw. Open-Office Tabellenkalkulation. Kann für 50€/Woche gestellt werden

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 04. Oktober 2010 um 10:10 Uhr
 
Modul 6
Titel Einsatz von Energiederivaten bei Kommunen und kommunalen Unternehmen
Lehrende Predrag Popovic
Lehrform Seminaristischer Vortrag, Diskussion
Vorkenntnisse Grundzüge der Bildung von Zinsmeinungen, der Finanzmathematik und der Bewertung kommunaler Finanzinstrumente
Lehrsprache Deutsch
Prüfungsleistung Klausur
Leistungsnachweis Bestandene Klausur mit mindestens der Note 4
Zeiteinheit Kontakt 6 Zeitstunden
Selbststudium 1 – 2 Zeitstunden
Klausur ½ Zeitstunde

Lernziele

  • Auswirkungen von Energiepreisrisiken auf Kommunen und kommunalnahe Unternehmen
  • Beurteilung von Energiepreisderivaten hinsichtlich des Chance- und Risikoverhältnisses und ihrer Einsatzmöglichkeiten im kommunalen
    Finanzmanagement

Lerninhalte

  • 1. Entwicklungen am aktuellen Rohstoffmarkt
  • 2. Katalogisierung der Rohstoffe
  • 3. Finanzinnovationen im Energiepreismanagement
    • 3.1 Preisbildung Spot- und Terminmarkt
    • 3.2 Auswirkung von Energiepreisrisiken auf Kommunen und kommunalnahe Unternehmen
  • 4. Bedarfsgerechter Einsatz von Energiederivaten zur Rohstoffpreisabsicherung bzw. -optimierung

Unterrichtsmaterial

Wird gestellt

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 04. Oktober 2010 um 10:10 Uhr
 
Modul 7
Titel Bilanzierung von Zinsderivaten bei Kommunen und kommunalen Unternehmen
Lehrende Thomas Forwe
Lehrform Seminaristischer Vortrag, Diskussion
Vorkenntnisse Grundzüge der Bildung von Zinsmeinungen, der Finanzmathematik und der Bewertung kommunaler Finanzinstrumente
Lehrsprache Deutsch
Prüfungsleistung Klausur
Leistungsnachweis Bestandene Klausur mit mindestens der Note 4
Zeiteinheit Kontakt 6 Zeitstunden
Selbststudium 1 – 2 Zeitstunden
Klausur ½ Zeitstunde

Lernziele

  • Vermittlung der Grundlagen der Buchführung nach dem Neuen Kommunalen Finanzmanagement (NKF)
  • Bilanzielle Behandlung moderner Finanzinstrumente
    Lerninhalte

Lerninhalte

  • 1. Komponenten des neuen Haushaltswesens
  • 2. Einführung in die Buchführung nach dem Neuen Kommunalen Finanzmanagement (NKF)
  • 3. Die Umstellung von Kameralistik zur Doppik
  • 3. Risikomanagement von Finanzderivaten
  • 4. Die Doppische Eröffnungsbilanz
  • 5. Behandlung von derivativen Finanzinstrumenten I
  • 6. Behandlung von derivativen Finanzinstrumenten II

Unterrichtsmaterial

Wird gestellt

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 04. Oktober 2010 um 10:11 Uhr
 
Modul 8
Titel Rechtliche Rahmenbedingungen für das kommunale Finanzmanagement
Lehrende Dr. Uwe Jahn, Prof. Dr. Martin Meißner
Lehrform Seminaristischer Vortrag, Diskussion
Vorkenntnisse Grundlagenwissen im kommunalen Haushaltsrecht
Lehrsprache Deutsch
Prüfungsleistung Klausur
Leistungsnachweis Bestandene Klausur mit mindestens der Note 4
Zeiteinheit Kontakt 9 Zeitstunden
Selbststudium 1 – 2 Zeitstunden
Klausur ½ Zeitstunde

Lernziele

  • Systematische Erfassung der Rechtsquellen und ihrer Ordnungsfunktion
  • Verständnis der Wechselwirkung von Politik und Recht, von Privatautonomie und rechtlichen Grenzen kommunaler Haushaltsführung und von präventiven und repressiven Schutzmechanismen
  • Systematische Erfassung der Grundsätze für die Finanzierung kommunaler Aufgaben und Grenzen der wirtschaftlichen Betätigung der Kommunen
  • Vertragsgestaltung, Systematische Erfassung der Vertragstypen
  • Systematische Erfassung der Rechtsbeziehung zwischen Kommune und Bank/Finanzinstitut, Erfassung der Interessen der Finanzierungsinstitute

Lerninhalte

  1. Derivative Finanzinstrumente
  2. Haushaltssicherheit und Marktrisiko
  3. Kompetenz zur Nutzung von Derivaten
  4. Schranken der kommunalen Nutzung von Derivaten
    1. 4.1. Haushaltsrecht
      1. 4.1.1. Struktur des Haushaltsrechts
      2. 4.1.2. Inhaltliche Vorgaben des Haushaltsrecht
        1. Grundsatz der Wirtschaftlichkeit
        2. Grundsatz der Sparsamkeit
        3. Spekulationsverbot, Konnexität
    2. 4.2. Verfassungsrechtliche Beschränkungen
      1. 4.2.1. Immanente Schranke des Art. 28 Abs. 2 GG
      2. 4.2.2. Inhalt des verfassungsrechtliche Spekulationsverbotes aus Art. 28 Abs. 2, 3 GG
    3. 4.3. Derivaterlasse der Länder
      1. 4.3.1. Rechtscharakter der Derivaterlasse
      2. 4.3.2. Inhalt der Derivaterlasse
  5. Formellrechtliche Voraussetzungen für Nutzung von Derivate
  6. Rechtsfolgen einer unrechtmäßigen Nutzung von Derivaten
    1. 6.1. Wirksamkeit des Derivatgeschäfts
      1. 6.1.1. Unwirksamkeit wegen Handeln Ultra Vires
      2. 6.1.2. Nichtigkeit wegen Verstoßes gegen ein Verbotsgesetz gem. § 134 BGB
      3. 6.1.3. Auflösung des Vertrages durch Kommunalaufsicht
  7. Andere Formen von Derivaten
  8. Nutzung von Derivaten durch kommunaler Unternehmen
  9. Risikomanagement
    1. 9.1. entsprechende Anwendung der Grundsätze von MaRisk und MaComp
    2. 9.2. Stadtrat München v. 4.5.2006, 8. Organisation des Derivatmanagements
  10. Wirksamkeit der derivativen Geschäfte
    1. 10.1. Vorbemerkung
      1. 10.1.1. Differenzierung zwischen kommunalen Eigenbetrieben in privatrechtlicher Form, GmbH, AG und juristischen Personen des öffentlich-rechtlichen Rechts, insbes. Gemeinden, Landkreisen, Anstalten
      2. 10.1.2. Spekulationsverbot und Konnexität, Absicherung/Hedging, Deckung (siehe auch Nr. 5)
    2. 10.2. Unwirksamkeitsgründe
      1. 10.2.1. Verstoß gegen den ultra-vires-Grundsatz im Öffentlichen Recht
      2. 10.2.2. Verletzung des Spekulationsverbots, § 134 BGB
      3. 10.2.3. Sittenwidrigkeit, § 138 BGB
      4. 10.2.4. evidenter Missbrauch der Vertretungsmacht eines Vertretungsberechtigten
  11. Haftung der Bank (Kreditinstitut) als Vertragspartnerin wegen fehlerhafter Beratung oder Kollusion (§ 826 BGB)
    1. 11.1. Schutzgesetzverletzung nach § 823 BGB in Vbdg mit §§ 31, 32 WpHG
    2. 11.2. Haftung nach § 280 BGB wegen Verletzung des Beratungsvertrags zwischen Bank und Kunden durch die Bank
      1. 11.2.1. Zustandekommen des Beratungsvertrages, Umfang der Beratung
        1. „anlegergerecht“ und
        2. „objektgerecht“
      2. 11.2.2. § 254 BGB Mitverschulden des Kunden
  12. Derivat
    1. 12.1. Einführung – Ziel und Zweck des Derivats
    2. 12.2. Konnexität ohne vertragliche Koppelung an zugrundeliegende Kreditverbindlichkeiten des Kunden
    3. 12.3. Währungsrisiken, Zinsrisiken, „Zinsoptimierung“
  13. Vertrag
    1. 13.1 Standard-Rahmenverträge und Standardbestätigungen, Standard-Besicherung
    2. 13.2. Form und Grund von Rahmenverträgen (Master Agreements)
    3. 13.3. Insolvenzrecht (in Bezug auf Vertragspartner – in- und ausländisches)
    4. 13.4. Geeigneter Vertragspartner
      1. 13.4.1. Bank
      2. 13.4.2. ausländische Bank
      3. 13.4.2. Rating
      4. 13.4.4. Ausnahmen
    5. 13.5. Besicherung (einseitig, d.h. Bank muss Sicherheiten stellen, Collateral Management)
    6. 13.6. Muster
      1. 13.6.1. Deutschrechtliche Rahmenverträge
        1. Rahmenvertrag für Finanztermingeschäfte („DRV“)
        2. „EMA“ – Europäischer Rahmenvertrag für Finanzgeschäfte mit Produktanhängen
      2. 13.6.2. ISDA : 1992/2002 Master Agreement und Credit Support Annex
      3. 13.6.3. Bestätigungsmuster(confirmations)
      4. 13.6.4. Vereinbarung über bestimmte Bestätigungsmuster (templates)
  14. Verhandlung
    1. 14.1. Verhandlungstaktik
      1. 14.1.1. Wahl des geeigneten Vertrages (DRV – ISDA)
        1. Einheitlichkeit / Organisation / Übersichtlichkeit – „policy
        2. Regeln für Verhandlungen
        3. Besicherung (einseitig, d.h. die Bank stellt Sicherheiten) und Collateral Management
      2. 14.1.2. Produktübergreifende Verträge
        1. Definition der „Produkte“ – Zins-, Währungsprodukte, Energiederivate
        2. DRV, EMA und ISDA sind produktübergreifend,
        3. Verbindung mit EFET-Vertrag durch CPMA (cross product master agreement)
    2. 14.2. Notfall-Situation (rechtlich)
      1. 14.2.1. Vertragsverletzung – Kündigung
      2. 14.2.2. Insolvenz und Vorstufen
  15. Aktuelle Fälle aus der Rechtsprechung
    1. 15.1. Stadt Hagen, KWL Leipzig, Berliner Verkehrsbetriebe, WVV Würzburg,
    2. 15.2. Heidewasser, Wohnbaugesellschaft UWS Ulm
Zuletzt aktualisiert am Montag, den 04. Oktober 2010 um 10:11 Uhr
 

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11. Hotels

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